Was macht die italienische Küche für Sie so reizvoll?
Es ist kein Zufall, dass die italienische Küche an die Spitze der gastronomischen Welt aufgestiegen ist. Der Schwerpunkt liegt auf der hohen Qualität der verwendeten Zutaten sowie auf deren Frische. Dazu trägt sicherlich auch die regionale Vielfalt bei, bei der für jeden etwas dabei ist.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Gerichte nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund sind. Es werden viel frische, saisonale Zutaten verwendet: Gemüse, Obst, Kräuter und sogar Meeresfrüchte. Natürlich gibt es auch Olivenöl, das reich an Antioxidantien und Vitaminen ist.
Mittagessen ist keine schnelle Lösung
Sind Sie es gewohnt, mittags nur einen schnellen Happen zu essen und sich für den Abend fertig zu machen? Das würde Ihnen in Italien nicht gelingen. Das Abendessen ist nur ein leichter Schnellimbiss, aber das Mittagessen ist ziemlich reichhaltig. Wenn Sie also ein unverfälschtes italienisches Mittagessen zu sich nehmen möchten, stellen Sie sich auf eine Vorspeise(antipasto), einen ersten Gang(primo), der aus einer Suppe besteht, einen Hauptgang(secondo) und dann ein Dessert(dolci) oder Obst(frutta) ein. Die Portionen stehen im Verhältnis zur Anzahl der Gänge, es geht also darum, die Mahlzeit zu genießen und sich nicht vollzustopfen.
Sind Sie von den Rezepten der italienischen Küche fasziniert? Besuchen Sie einen Kochkurs!
Möchten Sie die Aromen Italiens erleben und nicht nur importierte Pizza, die bei weitem nicht so gut schmeckt? Nehmen Sie an einem Kochkurs der italienischen Küche teil und lernen Sie unter der Anleitung erfahrener Köche, wie man die besten Gerichte zubereitet.
In etwa drei Stunden erhalten Sie alle Zutaten für die Zubereitung von hausgemachter Pasta, Bolognese-Ragout, Sauce Tartare und sogar Kartoffelgnocchi (die Sie nie wieder Gnocchi nennen werden, aber Sie werden wissen, dass es Gnocchi sind). Und keine Sorge, auch das Süße kommt nicht zu kurz: Schokoladenfondant mit saurer Sahne rundet die Kochschule gekonnt ab.

Verkürzen Sie sich die Wartezeit auf den Kurs mit der Zubereitung von Pesto und selbstgemachter Pasta
Bevor Sie sich auf den Weg zu einem italienischen Kochkurs machen, sollten Sie zu Hause ein traditionelles Basilikum-Pesto zubereiten. Es dauert nur ein paar Minuten und das Geschmackserlebnis ist überwältigend.
Rezept für Basilikumpesto
Zutaten für 4 Portionen:
Verfahren:
- Traditionell wird Pesto in einem Mörser zubereitet. Aber wenn Sie zu einem Mixer greifen, wird Ihnen das niemand übel nehmen :)
- Geben Sie zunächst die Pinienkerne und den Knoblauch in einen Mörser oder Mixer und pürieren Sie sie.
- Dann fügen Sie das gewaschene und getrocknete Basilikum hinzu und verarbeiten es gut.
- Dann kommen das Öl, das Salz und der geriebene Käse dazu. Alles noch einmal mixen. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie eine glattere Paste bevorzugen oder ob Sie die sichtbaren Nuss- und Käsestücke schätzen.
- Das Pesto ist sofort zum Verzehr geeignet. Wenn Sie es aufbewahren möchten, füllen Sie es in ein Glas und beträufeln Sie die Oberfläche mit Olivenöl, damit keine Luft an das Pesto gelangt. In einem verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahren.
TIPP: Wenn Sie das gekaufte Basilikum am Leben erhalten möchten, empfehlen wir, es in eine nährstoffreiche Kräutererde zu pflanzen. Gekauftes Substrat ist bereits nährstoffarm, und das Basilikum hat nichts, worauf es sich stützen kann. Außerdem sollten Sie ihn allmählich an die Sonne gewöhnen und ihn nicht sofort nach dem Kauf auf die Fensterbank stellen. Vergessen Sie auch nicht, ihn zu gießen. Basilikum ist recht durstig, sollte aber nie im Wasser schwimmen, also immer überschüssiges Wasser aus der Untertasse abgießen.

Rezept für selbstgemachte Tagliatelle
Für selbstgemachte Nudeln benötigen Sie Grieß (oder einfaches Hartweizenmehl) und Eier. Das Verhältnis ist 1 Ei pro 100 g Mehl. Es liegt also an Ihnen, wie viel Nudeln Sie herstellen. Nudeln mit Ei sind geschmeidiger und lassen sich leichter verarbeiten.
Wenn Sie Nudeln auf Vorrat herstellen möchten, wählen Sie die eifreie Variante, für die Sie 150 g Weizenmehl, 150 g Grieß und 150 ml kaltes Wasser benötigen.
Vorgehensweise:
- In beiden Fällen mischen Sie die Zutaten zu einem recht klebrigen Teig, den Sie in ein feuchtes Geschirrtuch oder Frischhaltefolie gewickelt etwa eine halbe Stunde ruhen lassen.
- Anschließend den Teig entweder durch eine Nudelmaschine laufen lassen oder mit einem Nudelholz (am besten auf einem mit Mehl bestäubten Holznudelholz) zu einer dünnen Platte ausrollen.
- Schneiden Sie die ausgerollte Platte in dünne Streifen und lassen Sie sie eine Weile trocknen, damit sie im Topf nicht zusammenkleben.
- Dann einfach die geschnittenen Tagliatelle in kochendes Salzwasser geben und einige Minuten kochen, damit sie Biss haben.
Und schon kann man servieren. Buon appetito!


